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DEINE MÜDDAZ:

Aziza Bouizedkane (*1986, Berlin)
ist Tochter einer Psychologin und eines marokkanischen Zirkusarbeiters. Nach einer bewegten Kindheit und einer noch bewegteren Jugend beendete sie 2013 erfolgreich ihre Ausbildung zur Körper-Schauspielerin und sammelte erste Spielerfahrungen als Ensemble Mitglied des Komischen Theaters in Hofheim. Dort wirkte sie in verschiedenen Varieté-Produktionen mit und produzierte in Eigenregie ein erstes eigenes Kinderstück.
Im Jahr 2014 gründete sie mit ihrem Partner das „Theater Labaaz“ . Seither bespielt und moderiert das moderne Clown-Duo Bühnen und öffentliche Plätze im In-, Um- und Ausland. Ihr erstes abendfüllendes Bühnenstück „Nach Eden“  verwirklichte sie 2016 mit dem im selben Jahr gegründeten Duo „Amlou“ . Erste Regie-Erfahrungen sammelte sie 2016 und 2017, in Zusammenarbeit mit dem Maskentheater „Utecht und Philine“, bei deren Produktionen sie als äußeres Auge wirkte.
In ihren Stücken bewegt sie sich gern zwischen Kindheitsträumen und knallhartem Realismus, erzählt heldenhafte Geschichten des Versagens und träumt vom Mensch*sein.

G Cartone (*1990, Italien)

seit 2010 mit verschiedenen Aspekten von Theater zugange (Szenisches Schreiben, Performance Studies, Bühnenbildbau). Autodidaktisch außerdem Kamera, Schnitt, Montage.

Etwa genauso lange Auseinandersetzung mit/in kollektiven Arbeits-, Lebens- und Organisationsformen.

Unter anderem ist G Teil eines europaweiten Netzwerks von Künstler:innen, die aus be_hinderter, BIPOC und/oder (gender-)queerer Perspektive gemeinsam die politische Dimension von Körper(lichkeit) in und durch Bewegung verhandeln. G begleitet darüber hinaus Gruppenprozesse mit Methoden, die Bewegung, Körper und Raum einbeziehen.

G betrachtet in seiner künstlerischen Auseinandersetzung den Zusammenhang von Sprache und Körper sowie Körper und Gesellschaft. Seine Arbeiten drehen sich um Fragen der Mehrsprachigkeit, Sprachlosigkeit, Widersprüchlichkeit, Uneindeutigkeit und Transformation.

Aïcha Konaté (*1990, Berlin)

ist Performerin, Butohtänzerin, Stimmkünstlerin und Aktivistin im Bereich Antidiskriminierung und Empowerment. In ihrer Arbeit interessiert sie vor allem, wie Menschen sich ehrlich begegnen können uns was passiert, wenn man sich auf den Zustand menschlichen Seins einlässt: komplexes Chaos.

Nach ihrem Studium der Empirischen Kulturwissenschaft interessierte sie sich vorallem für die Begegnungen, Widersprüche und Intersektionalitäten von Körpern in ihren politischen Kontexten und dafür wie über die künstlerische, kreative Arbeit mit dem Körper und der Stimme Bündnisse und Solidarität hergestellt werden können. Sie ist Mitorganisator*in des internationalen Tanz-Festivals Cuerpos Politicos. Das jährlich stattfindende Festival ist eine Plattform für die Begegnung und Aushandlung diverser Körper lichkeiten: unter anderem Künstler*innen mit und ohne Behinderungen, Queers und Black/ People of Color. Sie lernt momentan vor allem bei Butohlehrer*innen und fühlt sich in diesem grotesken Tanzthetaer, was nach Formlosigkeit strebt künstlerisch zuhause. Butoh ist eine Tanzform, die nach dem 2. Weltkrieg in Japan als Rebellion gegen den Import der westlichen Moderne ins Leben gerufen wurde.

Sie ist Teil von DEINE MUDDA und des mixed-abled Kollektivs POLYMORA inc. Als Mitglied von zwei Performance-Kollektiven in denen die Rollenverteilungen wechseln, ist sie stets an Prozessen des Umdenkens, Ver-lernens und der Entwicklung kreativer Methoden beteiligt, die ein fruchtbares Arbeiten im Kollektiv möglich machen.

Ihre Lehrer*innen sind Henriette Heinrichs, Yumiko Yoshioka, Minako Seki, Ulrike Helmholtz, Ute Faust, Koffi Kôkô. Einige imaginäre Lehrer*innen/Inspirationsquellen sind Kazuo Ōno, Tatsumi Hijikata, Yoko Ashikawa, Nora Chipaumire, Sainkho Namtchylak, Meredith Monk, Pina Bausch, Dada Masilo, Thích Nhất Hạnh uvm.

Stephanie Lehmann (*1990, Leipzig)

ist Zirkusartistin. Ihr künstlerischer Werdegang begann auf einer Reise nach Neuseeland im Winter 2011.

2012 gründete sie mit ihrem Partner, Marc Zeun ein Jonglage Duo „Die Freudenbergs“. Mit diesem Duo haben die beiden über 5 Jahre lang die Welt bereist.

Außerdem war sie Teil der Zirkusgruppe „The little Circus Tabernak“ in Australien.

2017 machte sie eine Ausbildung zur Zirkuspädagogin in Zirkus Klatschmohn in Halle.

Derzeit nimmt sie an einem Intensiv Performance Programm der Leipziger Tanzzentrale teil, in dem sie sich mit moderenen Performances und Tanz auseinander setzt.

Seit neustem performt sie mit Porya Rezaimanesh in einer neuen Duozusammensetzung „Camandra“.

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Elvira Schlegel (*1989 , Kasachstan)
Elvira, selten so gerufen, nach ihrer Mutter benannt, aufgewachsen in NRW als Ausländerkind und Außenseiterin. 5 Jahre Hauptschule und 3x 11. Klasse auf 3 Schulen, brachten sie 2009 auf die Clownschule nach Mainz wo ihre künstlerische Arbeit begann. Im Fokus stand die humoristische Wiedergabe der Gegebenheiten aber wieso lacht das Publikum wenn die Clownin weint? Wieso funktionieren Klischees und Stereotypen so gut für das breite Publikum?

2016- 10 Monate Physisches Theater nach Jacques Lecoq in Berlin. Sie trifft auf die Groteske und den tragischen Raum, das Publikum lacht nicht mehr wenn sie weint. Eigene Produktionen im Duo “Klown & Klavier“ mit “The End“ und “Der rote Faden ist in Blut
getränkt“. Artistisches Kollektiv “Carjahma der Jahrmarkt“ mit diversen Produktionen für Festivals und Partys.
2018- Gründung von “Deine Mudda“ und der Beginn mit der performativen Auseinandersetzung von Weiblichkeit/ Asozial- Sozialisation/ Solidarisches Leben und Gleichstellung.
Elvira arbeitet als Clowndozentin, gibt Workshops zu den Themen Physisches Theater, Pantomime, Bordercrossing Missbehaviour und organisiert Skill Sharing Veranstaltungen. Sie macht Performative Installationen u.a. “Game of Fun“ und kreiert stetig neue Charaktere.

http://phillipal8.wixsite.com/phillipalacht

Carina Sperk (*1987 in Zeulenroda, Thüringen)
ist Performerin und Sängerin. 2012 schloss sie ihr Diplom in Psychologie an der TU Dresden ab, widmete sich aber nicht erst seitdem der Erforschung des theatralen Raumes. Was während des Studiums noch als Improtheater begann, vertiefte sich bald durch die vielfältige Arbeit an der Figur des Clowns (Lila Monti, Argentinien; Jesus Jara, Barcelona). 2014 wurde sie Schülerin an der Internationalen Schule für physisches Theater “Berty Tovias” in Barcelona und war dort sowohl in der freien Szene als auch im Straßentheater aktiv. Seit Mai 2017 lebt sie nun in Berlin und ist als Schauspielerin, Workshopleiterin und Sozialarbeiterin tätig. Seit 2013 ist sie Mitglied der freien Theaterkollektivs goFigure und spielte u.a. in den Produktionen ANNE BONNIES IRRFAHRT und der Soloarbeit SCHÖNER CLEANING FEUDEL COLLAPSE am LOFFT Theater Leipzig. Ihre aktuelle künstlerische Suche bewegt sich zwischen feministischer Performance und clownesker Komik, Maskenritual und Popkultur und versucht zwischen traditionellen und zeitgenössischen Formen eine roten Faden zu finden. Im Oktober 2017 hat sie eine Ausbildung als Theatertherapeutin begonnen (Institut für Theatertherapie in Berlin, ITT) und beschäftigt sich verstärkt mit den Themen Körper und Trauma in der “zivilisierten Welt” , Trance und Ritual.

DEINE MUDDA SÜPPORTAZ:

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Ute Faust

Freie Choreografin und Theatermacherin aus Mainz.

Tamalpa Life Art Practitioner nach Anna Halprin (USA) . Eigenes Ensemble Ute Faust & Company

Dozentin für Zeitgenössischen Tanz, Physical Theater und Somatic Movement u.a. an der Schauspielschule Mainz. Arbeitet im Bereich kultureller Bildung mit Kindern und Jugendlichen, u.a. als Referenzkünstlerin bei GenerationK Kulturschule Rheinland-Pfalz. Leitung des Jugendclubs der Schauspielschule Mainz.

Coaching von freien Theater-Ensembles – zu den Themen: kollektives Arbeiten in der Kunst, biografisches Theater, somatisches Forschen.

 

„Ich bewege Menschen und Geschichten. Bewege mich mit ihnen – am liebsten. Mich interessiert das Instinkthafte, das Kraftvolle und die bröckelnden Momente in Körpern und Köpfen. Der Versuch, das Scheitern, die Euphorie von Gemeinschaft, das ist mein Thema.“

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